Arco
Das hübsche mittelalterliche Städchen Arco, etwa zehn Autominuten vom Nordufer des Gardasees entfernt, war zu Zeiten der k.u.k. Monarchie ein beliebtes Ferienziel der Habsbuger. Dank des milden Klimas und der durch die hohen Berge geschützten Lage gedeiht hier eine Vielfalt bezaubernder exotischer Pflanzen.
Heute ist Arco "das" Kletterparadies in Italien. Eine vielzahl von Kletterfelsen - für Anfänger und Fortgeschrittene - befinden sich in der Nähe. Außerdem gibt es eine überdachte Anlage.
Arco ist nicht nur bei Kletterer sehr begehrt, die hübsche Kleinstadt ist auch ein idealer Boxenstopp für Mountainbiker und auch ganz normale Radfahrer.
Entnommen aus dem Buch „Gardasee Zeit für das Beste“ von Monika Kellermann. Der Reiseführer ist im April 2012 im Bruckmann Verlag erschienen. Erhältlich hier oder im Buchhandel für 14,95 €.
...Etwas Geschichte...
Arco ist eine hübsche kleine Stadt 5 km nördlich vom Gardasee, in der noch zahlreiche Spuren der bewegten und weit zurückreichenden Vergangenheit zu sehen sind. Seine Parks und Gärten und das besonders milde Klima machten Arco im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Winterurlaubsort des mitteleuropäischen Adels. Historische Quellen belegen, dass diese Gegend bereits vor Urzeiten besiedelt war. Archäologische Funde sind Zeugnisse für prähistorische Besiedlungen in der Mittel- und Jungsteinzeit.
Eine auf der Burg gefundene Gedenktafel bezeugt die Genehmigung des Brescianer Bauunternehmerverbandes an Sesto Nigidio Primo, einen Altar zu errichten, der dem von den Cenomanen verehrten Gott Bergimo gewidmet war. Der Name "Arco" wird schließlich in einem Tauschvertrag mit dem Datum 23. September 771 erwähnt. Zu jener Zeit regierten König Desiderius und sein Sohn Adelchi.
Im Mittelalter entstand Arco rechts des Flusses Sarca; es wurde eine Stadtmauer errichtet und der Ort entwickelte sich in einem Halbkreis um den Burgfelsen herum. Als Teil des Heiligen Römischen Reiches wurde Arco zum Herzogtum und später zur Grafschaft des Bischofsfürstentums Trient.
Nachdem Arco sich zur freien Gemeinde erklärt hatte, wurde es von den Grafen von Arco usurpiert, die sich im 12. Jahrhundert die Burg von Arco angeeignet hatten, welche dann 1186 offiziell zum Lehen wurde. Aber durch die Kämpfe zwischen den Grafen von Arco wurde deren Macht geschwächt und die Stadt kam zwischen 1348 und 1405 unter Veroneser Herrschaft. Aufgrund der anhaltenden Auseinandersetzungen innerhalb der Grafenfamilie schritten 1579 die Grafen von Tirol ein und entmachteten die Grafen von Arco; 1614 schließlich wurde der Ort wieder zum kaiserlichen Lehen.
Am Anfang des 18. Jahrhundert, zur Zeit des spanischen Erbfolgekriegs, wurde Arco von den Truppen des Generals Vendôme besetzt und geplündert. Im darauffolgenden Jahrhundert begann die wahre Blütezeit des Ortes: in den Siebziger Jahren entstand der Winterkurort, vor allem dank der Anwesenheit des Erzherzogs Albert von Österreich, Cousin von Kaiser Franz Josef, der hier seinen Winterwohnsitz errichtete, umgeben von einem üppigen Park mit zahlreichen südländischen und exotischen Pflanzenarten.
Zu jener Zeit entstanden Hotels, Villen, Gärten und Sanatorien sowie Vergnügungsorte.
Zahlreiche Adelige und Bürgerliche verbrachten wegen des milden Klimas den Winter in Arco und machten den Ort zu einem kosmopolitischen Treffpunkt.
Einer der Stammgäste dieses Kurortes war Francesco II., ehemaliger Bourbonenkönig von Sizilien, der im Exil lebte und die Winter in Arco verbrachte, wo er 1894 starb. Er wurde in der Stiftskirche beerdigt und sein Leichnam in die Kirche S. Chiara nach Neapel überführt.
Mit dem Tod von Erzherzog Albert, der 1895 in Arco starb, begann dann der Niedergang von Arco felix und der Ausbruch des Ersten Weltkriegs setzte dem bei der mitteleuropäischen Gesellschaft der «Belle Epoque» so beliebten Kurort Arco ein Ende.
Noch heute bewahrt Arco jene Merkmale, von denen die ersten Reisenden so fasziniert waren, zum Beispiel das Flair jener Orte, in denen die strenge Atmosphäre der Festungen mit einer bezaubernden Landschaft aus sanften Hügeln mit Ölbäumen, Parks und Gärten vermischt wird und wo auch der moderne Tourist von der besonderen Stimmung angesteckt wird, die er in seinem Herzen aufbewahren und weitererzählen kann.
Text vom Fremdenverkehrsamt
.... zum entdecken....
DIE STIFTSKIRCHE S. MARIA ASSUNTA Die alte Pfarrkirche in romanisch-gotischem Stil wurde abgerissen, im Jahre 1613 wiederaufgebaut und ist heute eines der bedeutendsten Bauwerke des Trentino aus der Renaissance-Zeit. In Anlehnung an den Künstler Palladio wird die Tradition der romanischen Basiliken mit Längsachse fortgesetzt. 14 mächtige Strebepfeiler stützen den Bau und verleihen der Kirche zusammen mit dem 61 Meter hohen Kirchturm ein ganz besonderes Aussehen. Das riesige Kirchenschiff beherbergt acht Seitenaltare mit Werken von berühmten Künstlern aus der damaligen Zeit. Sehenswert ist das unschätzbar wertvolle Gemälde am ersten Altar links, das aus der Hand des Malers Domenico Brusasorci stammt. In dem Altar der Santa Maddalena befindet sich das Grab mit den Reliquien von Santa Innocenza.
Neben der Kirche befindet sich der barocke MOSESBRUNNEN mit einem großen Wappen der Grafen von Arco, der die Piazza mit den Palazzi der Grafen verschönert: das barocke RATHAUS ist durch einen Bogen mit dem Palazzo Marchetti verbunden; auf dem Portal ist das Wappen der Adelsfamilie zu sehen, darüber zwei Zimiere und zwei Krieger, die mit dem Bogen schießen; dieser Palazzo war der letzte Wohnsitz der Grafen in der Stadt.
Die anderen Familien waren bereits nach Mantua, Tirol oder Bayern gezogen; PALAZZO MARCHETTI wurde 1550 im Renaissancestil von Felice d‘Arco errichtet. Das besondere Merkmal dieses Baus sind die Schornsteine aus Ton. Auf dem Eingangsportal befindet sich das Wappen der Grafen von Arco. Im Inneren des Palazzo sind die Fresken im Saal im oberen Stock besonders sehenswert. Hier wird auch eine Kopie des Ölgemäldes aus dem 18. Jahrhundert aufbewahrt, auf dem der Stammbaum der Grafen von Arco abgebildet ist (das Original befindet sich im Palazzo d‘Arco in Mantua). Unter der Dachrinne sind wertvolle (zwischen 1400 und 1500 entstandene) Fresken zu sehen, auf denen allegorische und mythologische Gestalten und Geschichten sowie symbolische Menschen und Tiere dargestellt sind;
PALAZZO GIULIANI, ehemals Palazzo Marcabruni, der wegen seiner schönen Arkaden auch Palazzo della Loggia genannt wird. Die lange Straße, die horizontal das Stadttor an der Brücke über dem Sarca im Osten mit dem Porta Scaria (Tor) im Westen verband, war die sogenannte Contrada di Mezzo und besteht heute aus der Via Segantini und der Via Vergolano.
Am Beginn dieser Straße steht der PALAZZO MARCABRUNI, der auch Abgrenzungspalast genannt wird, weil hier die Trennlinie verlief, die auf der Burg begann und den Ort zweiteilte. In diesem Palazzo lebte der große Humanist Nicolò d‘Arco (1479-1546), im Erdgeschoss ist das Arbeitszimmer des Dichters mit seinem Bild zu sehen (Nicolò d’Arco Halle). Auf der Dachrinne sind Fresken von Dionisio Bonmartini di Agrone (1537) zu sehen.
Geht man die Via Vergolano hinauf, kommt man in die mittelalterliche Stadt und zur Via Fossagrande, wo die VILLA VON ERZHERZOG ALBERT VON ÖSTERREICH, die 1873 in einem großen Garten der Grafen von Arco errichtet worden war, steht. Die Villa ist heute in Privatbesitz.
Geht man weiter entlang der Stadtmauer, kommt man zum ERZHERZÖGLICHEN PARK «ARBORETUM». Das Arboretum ist ein Teil des von Erzherzog Albert von Habsburg um seine Villa herum geschaffenen Parks. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Park bis auf seine heutige Größe, also ca. einen Hektar, verkleinert. 1964 wurde der restliche Teil des ehemaligen Parks durch die Initiative von Prof. Walter Larcher, Botanikprofessor an der Universität Innsbruck, als Botanikgarten für Bäume und Sträucher angelegt. Es wurden Miniaturlandschaften geschaffen, mit denen die ursprüngliche Umgebung der Pflanzen wiederhergestellt werden sollte. Informationen hierzu enthält man auf den zahlreichen Hinweistafeln.
Sehr interessant sind die sogenannten «Pflanzenmonumente», exotische Bäume und Sträucher, die bereits im vergangenen Jahrhundert gepflanzt worden waren, um zu sehen, ob sie auch in einer anderen Umgebung wachsen würden.
Vom Erzherzöglichen Park aus kann man über die Via del Calvario den Aufstieg zur Burg beginnen oder auf dem letzten Teil der Via Fossagrande zurück in den mittelalterlichen STADTTEIL STRANFORA gehen, wo man gewundene Gassen und malerische Hauseingänge sowie eine herrliche Waschstelle bewundern kann, an der die Frauen des Ortes noch heute ihre Wäsche waschen und man sich in vergangene Zeiten zurückversetzt fühlt. Im Hintergrund sieht man den mächtigen Felsen mit der Burg.
Auch die im 17. Jahrhundert errichtete Kirche San Bernardino am Anfang des Viertels ist sehenswert. Die Via Stranfora endet am gleichnamigen Stadttor, dem einzigen von fünf, das erhalten ist. Auf dem kleinen Platz zwischen Via Stranfora und Via Orbia kann man den großen Bogen des Stadttors über den Häusern erkennen.
Wenig weiter unten befand sich das Porta Scaria (Tor), das 1703 von den Truppen des Generals Vendôme niedergerissen worden war, nachdem die Stadt ganze fünf Tage lang dem Kanonenfeuer des Feindes standgehalten hatte. Geht man weiter in Richtung Laghel über die Via Fossagrande, kommt man durch einen jahrhundertealten Olivenhain auf die BURG VON ARCO in 278 m Höhe. Archäologische Funde aus unterschiedlichen Zeiten bezeugen, dass dieser Felsen schon vor dem Mittelalter bewohnt gewesen war. Man ist sich auf jeden Fall sicher, dass die Burg im Jahre 1000 bereits existierte und von freien Adeligen der Gemeinschaft zu Verteidigungszwecken errichtet worden war.
Im 12. Jahrhundert wohnte hier bereits die adelige Familie von Arco, welche die Bürgerrechte auf die alte Verteidigungsstelle usurpierte und die Burg errichtete. Die Grafen von Arco waren Lehnsherren des Tridentiner Fürsten, der Herrscherfamilien Scaligeri, Viscontei und schließlich der Grafen von Tirol. Der älteste Teil der Burg, der ganz oben auf dem Burgfelsen liegt und im Jahre 516 von den Goten unter Theoderich errichtet worden war, wurde durch die «Torre Renghera» ersetzt. Mit der großen Glocke des Turms wurde das Volk zur Ernte gerufen.
Wenig weiter unten steht zwischen Zypressen und Ölbäumen der Turm des alten Palazzos der Grafen von Arco (12. Jh.), der später als Turm auf der Felsenspitze errichtet worden war. Die Überreste dieser Burgstruktur bergen interessante historische und ikonographische Zeugnisse, unter anderem einen bedeutenden Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert. Besonders schön ein Fresko, auf dem ein Schachspiel zwischen einem Edelmann und einer Maid dargestellt ist. Die Burg wurde von dem französischen General Vendôme im Jahre 1703 zerstört. 1982 erwarb die Gemeinde von Arco die Burg von der Gräfin Giovanna d‘Arco, Marchesa di Bagno, der einzigen verbliebenen Eigentümerin, und beschloss die Restaurierung in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz der Autonomen Provinz Trient.
Geht man den Burgfelsen in Richtung Via Segantini herunter, kommt man auf der Piazzetta S. Giuseppe zum PALAST DER TÜCHER aus dem 17. Jh., der von Emmanuele d‘Arco in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet worden war und in dem Ende des 18. Jahrhunderts eine Wollspinnerei untergebracht wurde, die allerdings keinen Erfolg hatte und bereits nach einem Jahrzehnt wieder geschlossen wurde. Heute befindet sich in dem Palazzo die Stadtbibliothek.
Geht man weiter die Via Segantini entlang, kommt man zur Brücke über dem Sarca, wo früher das Porta Ponte (Tor) stand und zur KIRCHE SAN GIUSEPPE, die 1636 errichtet wurde und ein schönes Altarbild hat. Neben der Brücke über dem Sarca befindet sich eine GEDENKTAFEL, AUF DER AN DAS GEBURTSHAUS VON GIOVANNI SEGANTINI erinnert wird, dem Maler des Divisionismus, der am 15. Januar 1858 in Arco geboren worden war. Der Maler verließ den Ort im Alter von sechs Jahren und kam nie wieder zurück. Die Stadt hat Segantini ein Denkmal gewidmet, das 1909 von dem Bildhauer Leonardo Bistolfi geschaffen wurde und das den Maler stehend mit einer Palette und seinen Pinseln darstellt. Das Denkmal befindet sich im öffentlichen Park, auf dem kleinen Platz hinter der Stiftskirche, der den Namen des Malers trägt.
Schlägt man von der Via Segantini aus die Via Caproni Maini ein, kommt man zur KIRCHE SANT‘APOLLINARE. Diese Kirche ist sehr alt, hat eine romanische Apsis und einen Kappenturm. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts hielten hier zehn Geistliche Gottesdienste ab. Die überdachte Fassade ist mit Fresken aus dem 14. Jh. bemalt; auf den Innenwänden ist ein bedeutender Freskenzyklus aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu sehen, die wahrscheinlich von Veroneser Künstlern stammen.
Die Straße verläuft weiter nach Prabi am Fuße der Bergfelsen und ist von Steineichen gesäumt bis man zur KIRCHE SAN PAOLO mit der unter dem Felsen gebauten Einsiedelei kommt (12. Jh.).
Der neue Teil der Stadt besteht aus Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, die zu jener Zeit entstanden, als Arco wegen seines milden Klimas und der schönen Landschaft zum Kurort werden sollte. Der 15. Juni 1872 gilt als offizielles Entstehungsdatum des Kurortes Arco. Der Kirchplatz wird durch das neue Zentrum mit dem Kurplatz ersetzt, von den Alleen mit exotischen Pflanzen beginnen; es entstehen herrliche Villen entlang der Villenstraße (der heutigen via Capitelli); auf der anderen Seite der Altstadt befindet sich auch die wunderschöne Veranda des Kursaals (1900) aus Eisen und Glas, das heutige SPIELKASINO, wo Kongresse und Veranstaltungen stattfinden; es entsteht die Kurpromenade (viale delle Magnolie und viale delle Palme).
Aus dem Nichts entsteht in Arco eine kleine Neustadt, die rasch über die Grenzen des alten Ortskerns hinaus wächst. Zwischen 1875 und 1878 entstehen Kurhotels, unter anderem das Kurhaus, später Hotel Nelböck und schließlich Grand Hotel des Palmes, das 1878 von einer Aktiengesellschaft errichtet worden war, an der auch der Erzherzog Albert beteiligt war. Das Kurhaus, heute Krankenhaus Armanni entstand als Sanatorium und in seinem Inneren wurden Bäder mit Inhalationsapparaten eingerichtet. 1885 wurde gegenüber des Kursaals der Kurpavillon errichtet, in dem sich heute das Fremdenverkehrsbüro befindet.
Ursprünglich wurden hier Bäder und Inhalationen durchgeführt, für die man das Wasser aus dem Sarca erwärmte, dessen Dämpfe mit Kiefernharzen, die jeden Tag aus dem Valle di Ledro gebracht wurden, aromatisiert wurden.
Die Stadt Arco hat dem Erzherzog Albert von ÖSTERREICH, der hier am 18.02.1895 verstorben ist, ein DENKMAL gewidmet, das am Beginn der Via Capitelli zu sehen ist. Auf dem Viale Roma in Richtung Busbahnhof befindet sich die EVANGELISCHE TRINITATISKIRCHE, die 1897 im neugotischen Stil und mit einem hübschen Dach aus gekachelten, bunten Dachziegeln errichtet wurde.
Etwas außerhalb vom Ortszentrum im Ortsteil Caneve ist die KIRCHE SAN ROCCO sehenswert (15.-16. Jh.), in deren Inneren ein wunderschöner Freskenzyklus aus dem 15. Jh. zu sehen ist. Eine weitere sehenswerte heilige Stätte ist die KIRCHE SAN MARTINO, die sich auf einem kleinen Hügel inmitten von Ölbäumen im gleichnamigen Ortsteil befindet. In ihrem Inneren sind Fresken aus dem 14. Jh. zu sehen, die wahrscheinlich von Veroneser Künstlern stammen (1360) und an den Seiten des Triumphbogens Malereien aus dem späten 16. Jahrhundert. Sehr schön ist das Altarbild (16. Jh.).
In der Reihe der Kirchen von Arco darf schließlich die WALLFAHRTSKIRCHE MADONNA DELLE GRAZIE nicht fehlen, zu der ein Franziskanerkloster gehört und die sich im Ortsteil Ceole befindet. Diese Kirche wurde 1492 mit Geldern der Grafen von Arco errichtet. Hier wurde im Jahre 1508 der dreijährige Waffenstillstand zwischen dem österreichischen Kaiser Maximilian, dem französischen König Louis XII. und der Republik Venedig abgeschlossen. Der Bau wurde mehrmals vergrößert und zwischen 1856 und 1858 im klassizistischen Stil fertiggestellt. Sehenswert ist der barocke Hauptaltar, der von Andrea Pozzo entworfen und von Giacomo da Castione errichtet wurde; die Seitenaltare stammen aus der alten Kirche San Francesco in Riva und die Bronzetore stammen aus der Hand des Mönches Frà Silvio Bottes. Besonders hübsch ist der Ende des 15. Jh. entstandene Kreuzgang des Klosters.
Text vom Fremdenverkehrsamt
nützliche Adressen
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Fremdenverkehrsamt: Azienda per il Turismo Ingarda Trentino s.p.a. Viale Delle Palme 1 - 38062 Arco (TN) · tel: 0464 554444 fax: 0464 520308
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Carabinieri: stazione carabinieri · Via Nas 24 - 38062 Arco (TN) · tel: 0464 516250
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Guardia Medica/ärztlicher Notdienst: Guardia Medica Arco · Viale dei Capitelli, 48 · 8062 Arco (TN) · tel. 0039 0464 582257
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Nächstes Krankenhaus: Ospedale di Arco · Via Cappuccini 2 - 8062 Arco (TN)
tel. 0039 0464 582222
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